Archiv für die Kategorie ‘Aktionen gegen Zeitarbeit’

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GALIDA auf dem 1. Mai 2012 in Darmstadt…

1. Mai 2012
1. Mai 2012 in Darmstadt

1. Mai 2012 in Darmstadt

GALIDA-Transparent "Zeitarbeit verbieten!" auf dem 1. Mai 2012 in Darmstadt

GALIDA-Transparent ”Zeitarbeit verbieten!” auf dem 1. Mai 2012 in Darmstadt

GALIDA Infostand mit Stellwand mit einem Rückblick der Arbeit des letzten Jahres, Infos zum geplanten Darmstädter Sozialpass und die Berichterstattung über den "speziellen" GALIDA Freund Leif Blum von der FDP, der gerade große Probleme mit der Staatsanwaltschaft hat :-)

GALIDA Infostand mit Stellwand mit einem Rückblick der Arbeit des letzten Jahres, Infos zum geplanten Darmstädter Sozialpass und die Berichterstattung über den “speziellen” GALIDA Freund Leif Blum von der FDP, der gerade große Probleme mit der Staatsanwaltschaft hat :-)

GALIDA Infostand am 1. Mai 2012 in Darmstadt vor Eintreffen der Demonstration

GALIDA Infostand am 1. Mai 2012 in Darmstadt vor Eintreffen der Demonstration

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Reaktionen zur ARGE Speed-Dating Aktion

21. Oktober 2010

Spiegel-TV auf RTL am 31.10.2010:

http://www.spiegel.de/video/video-1091872.html

Tageszeitung Darmstädter Echo vom 21.10.2010:

http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Zehn-Minuten-fuer-den-guten-Eindruck;art1231,1320267

Tageszeitung Junge Welt vom 19.10.2010:
http://www.jungewelt.de/2010/10-19/029.php

Tageszeitung Frankfurter Rundschau vom 23.10.2010:

http://www.fr-online.de/rhein-main/rendezvous-zum-job/-/1472796/4767818/-/index.html

Bessunger Neue Nachrichten vom 29.10.2010:

Bessunger Neue Nachrichten 29.10.2010 Job Speed Dating

Bessunger Neue Nachrichten 29.10.2010 Job Speed Dating

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GALIDA-Aktion “Ausbeutung verhüten!” bei ARGE Job-Speed-Dating

20. Oktober 2010

Mittwoch, 20.10.2010, 13:00 Uhr: Wenn die ARGE Darmstadt zum 1.Darmstädter Job-Speed-Dating ruft, ist die GALIDA natürlich mit dabei.

GALIDA-Aktion "Ausbeutung verhüten!" zum Job-Speed-Dating der ARGE Darmstadt

GALIDA-Aktion "Ausbeutung verhüten!" zum Job-Speed-Dating der ARGE Darmstadt

 Insbesondere dann, wenn das “Ministerium für Wahrheit”, auch bekannt als ARGE Darmstadt, mit seiner Abteilung für “Neusprech” (beide Begriffe aus George Orwell´s Roman “1984″) eine besonders innovative Form gefunden hat, die gleichen altbekannten Darmstädter Zeit-arbeitsfirmen mit ihren nicht existenz-sichernden Hungerlöhnen unter der Wortschöpfung “Speed-Dating” zusammenzuführen.

Wir hatten ja schon vorab vermutet, dass die mit sehr viel Geld durchgeführte Veranstaltung vor allem dazu dient, mit der Wahl eines schicken Ortes und einem im Vorfeld betriebenen gigantischem Aufwand, der Vermittlung in Hungerlöhne einen freundlichen Anstrich zu geben.

So wurden alle für diese Veranstaltung eingeladenen ALG II-Berechtigte schon Wochen vorher von der ARGE zur als qualitativ mangelhaft bekannten Weiterbildungskette USS zur Massenproduktion von speziellen Speed-Dating-Bewerbungsmappen geschickt. Dabei wurde die Anweisung erteilt, dass sämtliche Bewerbungsunterlagen jeweils in einer signalroten Mappe abzuheften seien. Auf die Frage eine GALIDA-Aktivisten, aus welchem Grund dies denn geschehe, erklärte uns ein ARGE-Fallmanager, dass sich die Arbeitgeber besser an den Bewerber erinnerten, wenn die Unterlagen in einer auffälligen Mappe abgegeben werden. So gaben dann heute über 150 zum Job-Speed-Dating eingeladene ALG II-Berechtigte bei jeweils drei Arbeitgebern eine rote Mappe ab, die sich schnell auf deren Tischen stapelten…

Wenn das mal kein Fortschritt ist!

Viele gute Gespräche mit Betroffenen rund ums ARGE-Speed-Dating
Viele gute Gespräche mit Betroffenen rund ums ARGE-Speed-Dating

Genauso pünktlich wie wir war auch die Darmstädter Polizei vor Ort, die nach eigenem Bekunden für eine ordnungsgemäße Durchführung des romatischen tête-à-tête mit den Zeit-arbeitsfirmen zu sorgen hatte. Wir spannten unser Transparenz auf und verteilten munter unsere Flugblätter, die wir stilwahrend zum Motto “Ausbeutung verhüten!” mit einem Kondom versehen hatten. Da uns beim Aufkleben der Kondome am Vortag leider der Tesafilm ausgegangen war, mussten wir etliche der Kondome an die Flyer festtackern. Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass wir keinerlei Haftung für eventuelle Spätfolgen (Unterhaltszahlungen etc.) übernehmen!

Zu unserer Überraschung wurden wir relativ schnell von der ARGE-Teamleitung eingeladen, doch hineinzukommen und uns selbst einen Eindruck zu verschaffen. Das haben wir auch getan. Ein Fallmanager wurde dazu abgestellt, am Eingang auf unser Transparent aufzupassen, ein anderer brachte uns Kaffee. Wir können nun auch offiziell bezeugen, dass weit über 50% der anwesenden Firmen Zeitarbeitsfirmen mit entsprechender “Lohn”höhe waren.
Der Rest der Firmen beschränkte sich auf eine kleine Pizzeria aus Seeheim bei Darmstadt (wieviele Leute suchen die denn?), auf Reinigungsunternehmen, von denen wir wissen, dass die Arbeit dort noch prekärer ist als in der Zeitarbeit und als Exot die Evangelische Kirche – auf der Suche nach Pflegekräften für ihre Altenheime.
Auf unseren Runden an den Ständen vorbei wurde jeder Gruppe von uns individuelle “Aufpasser” an die Seite gestellt. Insgesamt beschäftigten wir mit allen genannten Punkten ca. die Hälfte der anwesenden Fallmanager. Soll einer mal sagen die GALIDA sorgt sich nicht um Arbeit!
Weitaus wichtiger waren uns jedoch Gespräche mit den anwesenden ALG II Berechtigten und die Vermittlung unserer Kritik an den miesen Löhnen im Zeitarbeitsgeschäft. Das ist heute gelungen.
Für den Sinn und Zweck der teuren Veranstaltung kann aber nur der altbekannte Satz herhalten: “Außer Spesen – nix gewesen!”
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Speed-Dating der ARGE Darmstadt: Ausbeutung verhüten!

12. Oktober 2010

Der aufmerksame Beobachter der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen seit Hartz IV kennt es mittlerweile: Alle paar Monate zaubern die Jobcenter quer durch die Republik eine neue Massnahme zur Vermittlung von ALG II-EmpfängerInnen aus dem Hut, denen wechselweise das Prädikat “innovativ”, “nachhaltig” oder auch eigens gezauberte Worthülsen angeheftet werden.

Die ARGE Darmstadt reiht sich hier munter ein und bläst nun zur ultimativen Jagd Halali auf ALG II Empfänger in Darmstadt: Das Job-Speed-Dating am 20.10.2010:

http://www.echo-online.de/suedhessen/darmstadt/Arbeitsplatzchance-im-Schnellverfahren;art1231,1202423

Wer Speed-Dating bisher nur von der Partnersuche kannte, dem blüht hier etwas ganz abseits romantischer Vorstellungen: Bei jeder guten Jagd muss irgendetwas auf der “Strecke” bleiben. In diesem Fall sind es die ALG II EmpfängerInnen und die Vorstellung von existenzsichernden Löhnen. Denn wer sich zum unentspannten “Speed-Date” einfindet, den erwartet die glorreiche Vollversammlung von Zeitarbeitsfirmen, welche die ARGE auch mehrfach zu anderen Terminen im Jahr, jeweils unter weiteren innovativen Titeln, präsentiert. Neu ist nur der Name der Veranstaltung.

Die GALIDA will ihren Beitrag zu dieser in jeder Hinsicht innovativen und nachhaltigen Veranstaltung leisten und lädt daher alle Interessierten unter dem Motto “Job-Speed-Dating – Ausbeutung verhüten!” zu einem dem Anlass entsprechenden Verhütungs-Happening am 20.10.2010 um 13:00 Uhr vor den Veranstaltungssaal der Orangerie (in der Orangerie) ein.

Wir kleiden uns dem Anlass entsprechend festlich!

Der nachhaltige Innovations- und Kreativausschuss der GALIDA

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GALIDA-Aktion gegen Zeitarbeitsmesse der ARGE Darmstadt

26. August 2010
Darmstadt: GALIDA - Protest gegen Zeitarbeit vor Agentur für Arbeit

Darmstadt: GALIDA - Protest gegen Zeitarbeit vor Agentur für Arbeit

Unter dem Motto: Billiglohn und Zeitarbeit – dafür ham´wir keine Zeit! protestierte die GALIDA heute gegen die Zeitarbeitsmesse  in den Räumen der Agentur für Arbeit im Groß-Gerauer-Weg 7.

Wie nicht anders zu erwarten, war die Polizei schon vor Ort, als wir vor der Agentur eintrafen. Zu unserer Überraschung war sogar die Agentur-Leitung vertreten, welche uns in einem Akt umschmeichelnder Höflichkeit erlaubte, innerhalb der Agentur aufzuschlagen und dort unsere Flugblätter (siehe Anlage) unter die Erwerbslosen zu bringen.

Das taten wir dann auch mit großer Freude. Nachdem wir mit Transparenten und Flugblättern eine große Runde an den Zeitarbeitsinfotischen vorbei gelaufen waren, informierten wir die anwesenden Erwerbslosen über den Hintergrund der Aktion und ihre Rechte gegenüber den Firmen.

Nach getaner Tat, verließen wir, natürlich unter wachsamen Augen der Staatsdiener, nach etwa 45 Minuten wieder den Ort des Geschehens.

Vor dem Gebäude wurden wir dann noch von vier Erwerbslosen angesprochen, welche große Sympathie für die Aktion kundtaten und von ihren miesen Erfahrungen bei Zeitarbeitsfirmen berichteten.

Wir haltes es mit Paulchen Panther: Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!

GALIDA – Flyer zur Aktion gegen die Zeitarbeitsmesse

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