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Jobcenter Darmstadt: Es lebe der Sport!

21. Mai 2011
Es lebe der Sport!

Es lebe der Sport!

Die Kreativabteilung des Jobcenters Darmstadt hat nach ihren ultimativen Errungenschaften des „Job-Speed-Dating“ einiger Zeitarbeitsmessen (zu Beiden: siehe unsere Aktionen & Berichte auf diesem Blog), und hausinterner Informationsveranstaltungen nun zum finalen Halali auf alle Erwerbslosen in Darmstadt geblasen, die bei fünf nicht auf den Bäumen sind:
Das Jobcenter lädt zum „Erlebnistag“ mit „Spiel, Spaß, Spannung“ am 10. Juni 2011 auf das Sportgelände von Rot-Weiß Darmstadt in die Heimstättensiedlung ein.
Original-Einladungsschreiben des Jobcenter Darmstadt zu „Spiel, Spaß und Spannung“ am 10. Juni:
Danke Jobcenter: Wir bleiben in Bewegung!

Danke Jobcenter: Wir bleiben in Bewegung!

Die GALIDA ist dem Team des Jobcenter Darmstadt zutiefst dankbar, endlich eine Möglichkeit geboten zu bekommen, aus den dunklen, vermieften Räumen ihrer derzeitigen Existenz zu einem solch strahlenden Ereignis eingeladen zu werden.
Die GALIDA beabsichtigt daher, das Kreativteam des Jobcenter Darmstadt im Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ als Preisträger vorzuschlagen. Denn eins ist klar: Mit diesem Angebot wird in Darmstadt bald Vollbeschäftigung herrschen!
Der neue OB Jochen Partsch braucht sich also keine Sorgen zu machen, ob eventuell Einsparpotential im Jobcenter Darmstadt vorhanden wäre.
Es lebe der Sport!

3 Kommentare

  1. ACH JA?

    Auch ich habe selbst am „Job-Speed-Dating“ einer Zeitarbeitsmesse der Darmstädter ARGE teilgenommen um dort feststellen zu dürfen, dass KEIN EINZIGES Stellenangebot gemacht wurde, dass für mich infrage käme. Dafür hatte ich extra mehrere Bewerbungsmappen angelegt und mitgenommen. Dass ich das Nicht-Vorhandensein auch nur eines einzigen passenden Angebots fotographisch festgehalten und auch die ausgeteilten Unterlagen (Papier) zur Dokumentation der Betreuungsqualität durch die ARGE wie auch der gewiss vorhandenen Absicht meines PAP-is (dieser von mir gewählte Kosename gilt für weibliche + männliche ARGEister gleichermaßen, grammatikalisches Geschlecht neutral wie etwa auch ‚DAS Kind‘), mich wirklich individuell und ganz auf die Besonderheiten meines „Falles“ abgestimmt zu betreuen und zu Veranstaltungen einzuladen, würde ich niemals öffentlich in Zweifel ziehen!

    Dass ich frustriert und ein bisschen böse war, lag sicher nicht an den Ereignissen, ist wahrscheinlich auf meine renitente, nörgelige bis aufsässige und nicht kooperative Persönlichkeits-Struktur zurückzuführen. Wenn ich mir nicht blöderweise einen Job gesucht hätte, wäre sicher eine Begutachtung bei denjenigen Fachleuten, die das Gutachten über die frühpensionierten Steuerprüfer anfertigten, angebracht gewesen.

    Dass ich (anderer Zeitpunkt) eine Einladung erhielt zu einem Pflicht-Termin, die ich laut Frankier-Aufdruck absolut nicht vor dem Tag des Termins erhalten konnte und auch wirklich erst einen Tag danach erhielt, womit mir selbstredend eine Kürzung der damals (Urteil des Verfassungsgerichtes) FAST ausreichend bemessenen Mittel drohte (NATÜRLICH wurde nichts nachgezahlt…), habe ich versucht, ganz positiv in Erinnerung zu behalten.
    Warum immer wieder Menschen ausrasten, obwohl doch schließlich nur mit einem offensichtlich beschreibbarnm Maß an Kompetenz knallhart Macht ausgeübt wird über sie (Menschen!), wird bestimmt nicht jede(r) gleich verstehen?

    NUN ALSO Sport + Spaß? Die Einladung dazu von der Behörde, die mit der ihr eigenen Kompetenz Macht ausübt über Menschen? KLAR dass da Stimmung aufkommt! WELCHE??? Versteht sich doch wohl von selbst!
    Aber obwohl ich -weil noch immer im Job- blöderweise keine Einladung bekommen habe, wünsche ich allen TeilnehmerINNen, dass die Gelegenheit, sich informell persönlch näher zu kommen mit den ARGEistern und das gegenseitige Vertrauen weiter zu vertiefen, nicht ungenutzt versteichen möge. Ja, von Herzen wünsche ich das!

    Und insoweit sind dann selbstredend alle Gelder für dieses Ereignis wunderbar investiert. Allerdings möchte ich darauf bestehen, dass die Bundeskanzlerin kommt und eine ermutigende, flammende Rede hält über Verzicht bei Urlaub und Einkommensansprüchen, dabei sowohl liebevoll als auch nachvollziehbar und kompetent erklärt, warum das Rentenalter heraufgesetzt werden MUSS (z.B. weil etwas 5 Millionen Menschen, die eine angemessen bezahlte Arbeit suchen, vielleicht noch nicht genug sind?).

    JAAAA, das wird ein SUPER-TAG!!!

    Wie GERN würde ich kommen, wäre ich doch nur eingeladen worden!!!

    Höchtswahrscheinlich wird die Veranstaltung SO überlaufen sein, dass die ARGE viele wieder wird heimschicken müssen, Mist! Und womöglich ausnahmsweise der Eindruck entsteht, die ARGE sei überfordert mit ihren (hier selbst gestellten) Aufgaben.

    NICHT VERGESSEN:
    Was lange gärt, wird endlich Wut !


  2. Ich frage mich, was das Jobcenter damit bezweckt: Sollen die Teilnehmer_innen auf Fitness und Einsatzbereitschaft überprüft werden? Entstehen den Leuten Vor- oder Nachteile, wenn sie teilnehmen oder nicht teilnehmen?


  3. Allein daß ich auf dem einen Blatt begründen muß, warum ich nicht komme, brächte mich schon wieder in den Konflikt:
    Wenn ich nicht teilnehme, habe ich dann Nachteile?

    Und eigentlich geht es die Leute vom JC nichts an, warum ich nicht teilnehme.

    Ich lasse ja gelten, daß die gerne einen Überblick haben wollen, wieviele Personen in etwa kommen werden.
    Aber es geht die ARGEN Mitarbeiter nichts an, warum ich nicht komme.



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